Leitung
© Dahl/Pressestelle TU Berlin

Prof. Dr. Stefanie Bürkle ist Künstlerin und seit 2009 Professorin für Bildende Kunst an der TU Berlin. Als Fachgebietsleiterin ist sie für die künstlerische Ausbildung der Studierenden am Institut für Architektur der Fakultät VI verantwortlich. Sie studierte Szenografie (Diplôme ENSATT) in Paris und freie Kunst an der Universität der Künste in Berlin. Sie absolvierte ein Masterstudium Szenografie/Spatial Design an der Züricher Universität der Künste (MAS ZHdK) und promovierte bei Prof. Dr. Greisenegger am Institut für Medien-, Film- und Theaterwissenschaften in Wien 2011 über das Thema „Stadt als Bühne/Architektur als Szenografie“.

Als Künstlerin und Stadtforscherin initiiert sie eigene Kunst- und Forschungsprojekte. Hierbei untersucht sie Themen wie „Stadt“, „Künstliche Welten“, „Fassade-Architektur“ und „Migration von Raum“ mit unterschiedlichen Medien wie Malerei, Fotografie und Video. Ihre Projekte verbinden Kunst und Wissenschaft, die kritische Auseinandersetzung mit der üblichen Wahrnehmung von Stadt steht dabei immer im Zentrum. Durch die Integration von künstlerischen und wissenschaftlichen Methoden entstehen neue Lesarten von Projiektionsflächen und den Räumen dahinter.

„Beirut Berlin“ ein Vergleich zweier Städte nach der Teilung, „Eiscafé Venezia“ in Deutschland und der Palast der Republik als „Berliner Tapete“ fürs Wohnzimmer sind einige ihrer Arbeiten. „Placemaking | Migration und Mauerfall“ ist ein interdisziplinäres Projekt von Stefanie Bürkle, das durch den Hauptstadtkulturfonds Berlin und die Schering Stiftung 2008-2009 ermöglicht wurde und im Haus der Kulturen der Welt, im Kunstraum der Schering Stiftung und im Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur, der Berlinischen Galerie gezeigt wurde. Stefanie Bürkle erhielt 2010 den 1. Preis des Kunst und Wissenschaft Wettbewerbes für ein Kunstprojekt zum Palast der Republik, das sie mit dem Deutschen Luft und Raumfahrtzentrum und dem Frauenhofer Institut FIRST realisierte.

In ihrem Kunstforschungsprojekt migrating spaces, arbeitete sie mit einem interdisziplinären Team von Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen über den Zusammenhang zwischen Remigration und Konstruktion von Identität und Raum. Das Projekt wurde von der VolkswagenStiftung finanziert. Die Ergebnisse wurden 2016 mit einer Ausstellung im Haus der Kulturen der Welt in Berlin und im Museum für zeitgenössische Kunst Salt in Istanbul, 2017 in Strassburg, sowie mit Vorträgen auf zahlreichen Konferenzen im In-und Ausland präsentiert. Derzeit realisiert sie das Fotoprojekt „Labor und Atelier, Räume der Kreativität in Forschung und Kunst“.

Jüngste Veröffentlichungen (Auswahl):

Migrating Spaces, Architecture and Identity in the Context of Turkish Remigration (2016), Berlin: Vice Versa Verlag; Szenografie einer Großstadt: Berlin als städtebauliche Bühne (2013), Berlin: Parthas; Kunst Raum Stadt (2013), Berlin München: Deutscher Kunstverlag; Die Migration von Räumen. Placemaking im Fokus von Migration und Mauerfall Placemaking, Migration und Mauerfall (2010), Berlin: Vice Versa Verlag; Architecture as Scenography, the Building Site as Stage (2009), in: Uta Staiger, Henriette Steiner und Andrew Webber (Hg.): Memory Culture and the Contemporary City: Building Sites, Basingstoke: Palgrave; Home : Sweet : City 1997-2007 (2007), Berlin: Vice Versa Verlag.

Vita

www.stefanie-buerkle.de 

Wissenschaftliche Mitarbeiter/ innen
© privat

Birgit Klauck studierte Architektur an der RWTH Aachen, Architectural Association School of Architecture, Bartlett School of Architecture and Planning, London. Seit 1995 ist sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin und seit 1998 als Akademische Rätin an der TU Berlin tätig. Zwischen 2014 und 20019 segelte sie auf der eigenen Segelyacht Kalibu um die Welt und besuchte und erforschte 33 Länder, unter anderen Papua Neuguinea, Yemen, Sudan, Eritrea. Wichtige Veröffentlichungen sind: Entwurfsatlas Bürobau, Klauck Birgit (Hrsg. und Autorin), Birkhäuser Verlag (2002); Urbanity: Twenty Years Later: Projects for Central European Capitals, Klauck Birgit (Autorin); ADIP MAGAZINE: Vol 1 - 4, Klauck Birgit (Hrsg. und Autorin), Spurbuch Verlag (2009-2014). Sie leitete mehrere DAAD und EU geförderte Intensivprogramme in Tokyo (2009), Venedig (2013) und Ljubljana (2014). 

 

Birgit M Klauck Dipl-Ing AR

TU Berlin IfA Institut für Architektur Sekr A5 10623 Berlin +49 (0)30 314 29008

FB_BK_Nora© Baumann/FG Bildende Kunst
Nora Mertes studierte Bildende Kunst im Master an der UdK Berlin (Institut für Kunst im Kontext) und als Meisterschülerin an der Hiroshima City University sowie der Alanus Hochschule Alfter. Seit 2012 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin und Lehrbeauftragte. Nora Mertes Rauminterventionen und Installationen gleichen Versuchsanordnungen, bei denen physische, visuelle und räumliche Grenzen auf die Probe gestellt werden. Ihre Arbeiten wurden zuletzt im Ikob Museum für Zeitgenössische Kunst in Eupen BE, in der MEWO Kunsthalle in Memmingen DE, im Skaftfell in Seydisfjördur IS und im Kilometer of Sculpture in Rakvere EE ausgestellt.  www.noramertes.be
© SFB1265/TUBerlin
Ilkin Evin Akpinar ist eine ausgebildete Architektin, die sich für die Verbesserung und Stärkung des öffentlichen Raums in zeitgenössischen Städten mit einem multidisziplinären Ansatz für das Design einsetzt. Ihre Erfahrungen als Designerin und Forscherin konzentrieren sich auf nachhaltige Ansätze der zeitgenössischen Stadtplanung.
Nach ihrem Studium an der Tu Berlin arbeitete sie für das Berliner Büro Urban Catalyst mit dem Schwerpunkt integrierte Stadtplanung. Sie arbeitete an Projekten wie ‘Lebenswertes Chorweiler’ in Köln und ‘Qualitätsoffensive Innenstadt Elberfeld’ in Wuppertal.
2018/2019 arbeitete sie in Kollaboration mit Grün Berlin GmbH für Raumlabor an dem Projekt „Transformation im Mauerpark – Räumliche Transformation der Bestandsgastronomie“. Als Freiberufliche war sie zudem an mehreren Projekten für Innenarchitektur, vor allem der Eventplanung, tätig. Seit 2019 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bildende Kunst der TU Berlin. Im Sonderforschungsbereich 1265 befasst sie sich mit der Neukonfiguration von Räumen und der Überlagerung von räumlicher Migration und Tourismus.
© SFB1265/TUBerlin
Janin Walter: Nach ihrem Abschluss des Architekturstudiums 2004 an der TU Berlin arbeitete Janin Walter mehrere Jahre als Stadtplanerin in den Niederlanden und der Schweiz, wobei sie künstlerische Methoden zur Visualisierung von Räumen und städtebaulichen Entwürfen einsetzte. Von 2007-2009 studierte sie ‚Raumstrategien‘ an der Kunsthochschule Weißensee. Parallel zu ihrem Studium arbeitete sie für namhafte Künstler wie Olafur Eliasson, Jorinde Voigt und Jeppe Hein. Nach Abschluss ihres zweiten Studiums war sie von 2010-2015 als künstlerische Mitarbeiterin für den Fachbereich Bildende Kunst Prof. Dr. Stefanie Bürkle / Institut für Architektur an der TU Berlin tätig. Als Gastprofessorin an der RISEBA in Riga, Lettland, unterrichtete sie 2013 Bachelorstudent*innen ein Jahr ‚Künstlerische Methoden in der Architektur und Städteplanung‘. Seit 2010 erhielt sie mehrere Stipendien zur Teilnahme an ‚Artist in Residence‘ Programmen, u.a. in Guangzhou/China 2010 und 2011, Hongkong 2012, Riga/Lettland 2013/2014 und Muskat/Oman 2017. In ihrer künstlerischen Praxis arbeitet Janin Walter mit unterschiedlichen Medien wie Video, Malerei und Collage an der Wahrnehmung von Architekturen und Räumen in verschiedenen kulturellen Kontexten. Als Künstlerin stellte sie ihre Kunstwerke in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Europa, Asien, den USA und dem Nahen Osten aus. Sie ist Teil des kollektiven Kunstraums STUDIO BAUSTELLE. Dieser Kunstraum kuratiert 6-8 Kunstausstellungen pro Jahr und nimmt an städtischen Festivals wie ‚48 Hours Neukölln‘ oder ‚B-LA connect‘ teil. www.jawaberlin.de
Künstlerische Mitarbeiter/innen
FB_BK_Berit© Baumann/FG Bildende Kunst
Berit Hummel studierte Fotografie und Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und legte einen MA (Art in Context) and der Universität der Künste Berlin ab. Von 2012-15 war sie DFG Fellow am Graduiertenkolleg ‘Die Welt in der Stadt‘ am Center for Metropolitan Studies der TU Berlin mit einem Forschungsprojekt zu filmischen Praktiken im New Yorker Underground-Kino der frühen 1960er Jahre.  
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Katrin Wegemann studierte Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Prof. Inge Mahn und war Meisterschülerin bei Prof. Else Gabriel. Seit 2010 arbeitet sie als Bildhauerin und Choreografin, meist ist die Zeit ein Element ihrer Skulpturen oder raumgreifenden Aufführungen. Sie erstellt maschinell oder durch menschliche Energie betriebene Skulpturen mit Bezug zum Raum. In Zusammenarbeit mit Syelle Hase (Hg.) veröffentlichte sie das Buch „Sammlung des Flüchtigen – Über das Festhalten des Ephemeren“ (2017) Recklinghausen: Verlag Kettler.     www.katrinwegemann.de
Tutoren
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Sebastian Roth, Master Architektur-Student der TU-Berlin seit 2019. https://sebastianroth.myportfolio.com/aufmacher  
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Laura Maria Lampe, studiert an der TU- Berlin. Derzeit im Masterstudiengang der Architektur. Bachelor of Architecture 2016. E- mail: laura.lampe@gmx.de
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Jasmin, Schiele Studiert seit 2015 an der TU-Berlin, und erreichte 2018 den Bachelor Abschluss. Derzeit Studiert sie Architektur im Master ebenfalls an der TU-Berlin.
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Gabriel, Banks Studiert, seit 2016 Architektur an der TU-Berlin.
Sekretariat

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Carmen Preuß

E-Mail:  a5@kunst.tu-berlin.de
Telefon: +49 (0)30 314 21916